Alte Modul- uns Segmentanlage (H0)

System: Wechselstrom (digital/analog) / Gleichstrom (digital/analog)

Schienen: Märklin K-Gleis

Steuerung: Gleisbildstellpulte, Analog

Epoche: III-V (Deutsche Bundesbahn, Deutsche Bahn AG)


Modulanlage "Babenberg" (H0)

Die alte Modulanlage entstand ab Ende 2003, kurz nachdem wir unser altes Domizil im ehemaligen Bahnbetriebswerk Bamberg verlassen hatten. In der Brennerstraße, auf dem Gelände der ehemaligen Bahnmeisterei fanden wir direkt an den Gleisen und Abstellgruppen des Bahnhofs Bamberg eine neue Bleibe.

 

In einer gemeinschaftlichen Aktion und durch große Unterstützung zahlreicher Mitglieder und Freunde konnten die Räume in kürzester Zeit auf unsere Bedürfnisse zugeschnitten werden. Bereits Anfang/Mitte 2004 konnte der Fahrbetrieb auf der neuen Modulanlage aufgenommen werden. In den Jahren danach folgten neben der landschaftliche Aus- und Umgestaltung auch mehrere maßgebliche Umbauten. So erhielt die Anlage nachträglich neben der zweigleisigen Wechselstrom-Hauptstrecke noch ein parallel geführtes, drittes Streckengleis für Gleichstrom.

Die Bauarbeiten an der Vereinsanlage sind in vollem Gange. Die erste Gleise liegen, die erste Kabel sind gezogen, ein möglicher Fahrbetrieb rückt näher. (Aufnahme von 2004)

Auch gab es für einige Zeit parallel zu den Streckengleisen der Spurweite H0 entlang der Fenster noch ein weiteres, maßstäblich ungleiches Streckengleis der Spurweite 1. Hier konnten Modelle ein und derselben Lokomotive parallel ausfahren, Nietenzähler kamen dabei voll auf ihre Kosten.

Zweimal Bubikopf, die Baureihe 64 in Spur 1 (links) und Spur H0 (rechts) im direkten Vergleich. (Aufnahme von 2005)

Auch ein Anlagenteil aus früheren Tagen fand seinen Platz und Anschluss an die neu enstandene Modulanlage. Das von Ausstellungen im Bamberger Bootshaus bekannte Betriebswerk Northeim (später Babenberg) wurde an die Modulanlage über einen Abzweig angeschlossen. Dieser Teil der Anlage ist in seiner Detaillierung und Stimmigkeit das Herzstück der Anlage, stellt er doch die typische Situation eines Bundesbahn-Betriebswerkes in den 60er Jahren überzeugend dar. Ob Dieseltankstelle, Kohlebansen, Schlackegrube, Wasserkran oder Ringlokschuppen, alle bekannten und weniger bekannten Einrichtungen eines Betriebswerkes sind vertreten. Die ausgedehnten Gleisanlagen erlauben viel Rangierspaß.

Das Bahnbetriebswerk Northeim (später Babenberg) in voller Pracht. Mit einem 15-ständigen Rundschuppen und einer dreiständigen Werkstatt sowie zahlreichen Behandlungs- und Abstellgleisen bietet es viel Raum für abwechslungsreiche Betriebsabläufe. (Aufnahme von 2005)

Durch die zahlreichen An- und Umbauten und insbesondere durch die Erweiterung mit dem dritten Streckengleis für Gleichstrom, ist aus der anfänglich als Modul- und Segmentanlage konzipierten Anlage mittlerweile eine stationäre, nicht mehr trennbare Anlage entstanden. Die zunehmend in die Jahre gekommene Elektrik ist dadurch zumeist schwer zu erreichen. Eine Vielzahl fliegender Drähte erschweren hierbei noch die Fehlersuche und -korrektur.

 

So entschieden wir uns 2017 zum Bau von neuen Segmenten, mit welchen wir Schritt für Schritt die alte Anlage ersetzen werden.